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Digital Engineering – die Zukunft der Produktentwicklung

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Übersicht Digital Engineering Technologie Integration Mayla

Digital Trinity – Digital Model, Digital Thread und Digital Twin

Die Entwicklung moderner Produkte wird zunehmend komplexer. Mechanik, Elektronik, Software und digitale Services müssen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg nahtlos zusammenarbeiten. Klassische, dokumentenbasierte Entwicklungsprozesse stoßen dabei an ihre Grenzen. Digital Engineering schafft die Grundlage für eine durchgängige, modellbasierte und vernetzte Produktentwicklung. Systems Engineering, Model-Based Systems Engineering (MBSE), der End-to-End Digital Thread, Configuration & Change Management sowie Künstliche Intelligenz verbinden Informationen, Prozesse und Menschen zu einem gemeinsamen Engineering-Ökosystem. So entstehen transparente Zusammenhänge, vollständige Traceability und eine konsistente Datenbasis – von der ersten Anforderung bis zum Betrieb des Produkts.

Digital Engineering mit ⁴PEP

Profitieren Sie von unserer erprobten Lösung ⁴PEP für Digital Engineering!

Mit der Digital Engineering Plattform ⁴PEP  setzt ILC dieses Konzept vollständig in SAP S/4HANA um. Die Plattform verbindet die sieben Value Streams der Produktentstehung mit einer integrierten Process Engine, einem durchgängigen Configuration & Change Management und dem KI-Assistenten Mayla. Dadurch werden Anforderungen, Systemarchitekturen, Produktstrukturen, Stücklisten, Fertigungsinformationen, Validierungsdaten und Serviceinformationen in einem gemeinsamen Informationsmodell verknüpft. Bestehende CAD-, ALM-, PLM- oder ERP-Systeme bleiben als Autorensysteme erhalten und werden über den Digital Thread intelligent miteinander verbunden. KI unterstützt dabei unter anderem die Anforderungsanalyse, Architekturmodellierung, Impact-Analysen, Traceability und die Automatisierung wissensintensiver Engineering-Prozesse.

Sie möchten Digital Engineering in Ihrem Unternehmen etablieren?

Mehrwerte:

  • kürzere Entwicklungszeiten,
  • weniger Systembrüche,
  • vollständige End-to-End Traceability,
  • kontrollierte Änderungsprozesse,
  • höhere Produktqualität und Compliance sowie
  • eine zukunftssichere Basis für Digital Twin, Product Memory und agentische KI.

So wird Digital Engineering zum Fundament einer effizienten, transparenten und nachhaltigen Produktentwicklung.

Digital Engineering ist ein modellbasierter Entwicklungsansatz, der Menschen, Prozesse und Produktinformationen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg miteinander vernetzt. Grundlage bilden Systems Engineering, MBSE, der Digital Thread und KI, um komplexe Produkte schneller, transparenter und effizienter zu entwickeln.

Das Digital Model beschreibt das Produkt, der Digital Thread verknüpft alle Informationen und Prozesse über den gesamten Lebenszyklus und der Digital Twin repräsentiert das reale Produkt im Betrieb. ⁴PEP bildet den Digital Thread und verbindet alle relevanten Engineering- und Geschäftsobjekte zu einer durchgängigen Informationsbasis.

Systems Engineering ist ein interdisziplinärer Entwicklungsansatz für komplexe Produkte, MBSE setzt diesen Ansatz durch formale Modelle um und SysML ist die dafür etablierte Modellierungssprache. Gemeinsam schaffen sie eine konsistente Grundlage für Architektur, Anforderungen, Funktionen und Nachverfolgbarkeit.

Configuration Management definiert den gültigen Zustand eines Produkts, während Change Management dessen kontrollierte und nachvollziehbare Weiterentwicklung steuert. Beide bilden die Governance des Digital Thread und ermöglichen vollständige Traceability über alle Änderungen hinweg.

Value Streams strukturieren den gesamten Produktlebenszyklus in fachlich zusammenhängende Wertströme – von der Idee über Entwicklung und Validierung bis zu Auslieferung und Service. Sie bilden in ⁴PEP das Fundament des Digital Thread und sorgen für eine durchgängige Informations- und Prozesskette.

Projekt- und Prozessmanagement koordinieren Teams, Aufgaben und Engineering-Prozesse und verbinden diese direkt mit den technischen Produktinformationen. Die ⁴PEP Process Engine steuert Workflows, automatisiert Prozesse und integriert künftig auch KI-Agenten zur intelligenten Prozessunterstützung.

KI unterstützt unter anderem bei der Analyse von Anforderungen, der Architekturentwicklung, Impact-Analysen, Testfallgenerierung sowie der Automatisierung administrativer Engineering-Prozesse. Voraussetzung dafür ist ein strukturierter Digital Thread, der den notwendigen Kontext für verlässliche Entscheidungen bereitstellt.

Product Memory erweitert den Digital Thread um Wissen über Zusammenhänge, Historie, Entscheidungen und Gültigkeiten eines Produkts. Es bildet die semantische Grundlage für agentische KI und unterstützt nachvollziehbare sowie kontextbezogene Engineering-Entscheidungen.

Moderne Produkte entstehen über Disziplinen, IT-Systeme und Lebenszyklusphasen hinweg und können nicht mehr in einem einzelnen PLM-System vollständig abgebildet werden. Der Digital Thread verbindet stattdessen die führenden Informationsquellen und schafft einen durchgängigen Informationskontext ohne unnötige Datenreplikation.

Unabhängig vom Geschäftsmodell basieren alle Produktentstehungsprozesse auf denselben fachlichen Informationen wie Anforderungen, Architekturen, Produktstrukturen und Stücklisten. ⁴PEP stellt dafür ein gemeinsames Informationsmodell bereit und unterstützt alle Szenarien mit einem einheitlichen Digital Thread.